Finanzverteilung in der Mission - Stiftung für Weltmission

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Verlagerung von Finanzen und Ressourcen auf reife
Erntefelder und die Unerreichten dieser Welt




Während in früheren Jahrhunderten das Christentum in vielen Ländern Afrikas und Asiens unbekannt und es deshalb erforderlich war, westliche Missionare in diese Länder zu senden, hat sich die Situation innerhalb des letzten Jahrhunderts entscheidend verändert.

Dies bedeutet, dass nicht nur die Zahl wiedergeborener Christen in sogenannten Entwicklungsländern die Zahl wiedergeborener Christen in Europa weit übersteigt, sondern auch die Finanzierung einheimischer Evangelisten und Missionare um ein Vielfaches effektiver ist als die Entsendung westlicher Missionare nach Asien oder Afrika.

Milliarden der Gelder Gottes wurden ineffizient verwendet, weil Dienste und Denominationen glaubten, Missionare in Länder senden zu müssen, in denen einheimische Evangelisten die Arbeit effizienter und für einen Bruchteil des Geldes hätten ausführen können.

Mit welcher Begründung verwenden wir Geld, das wir nur einmal ausgeben können, für nur einen Missionar, wenn dasselbe Geld zwanzig, dreißig oder sogar fünfzig einheimische Missionare finanzieren könnte?

Mit welcher Begründung senden wir 80 Prozent aller Missionare in Länder, die bereits als evangelisiert gelten, während mehr als 3.000 Volksgruppen noch vollständig unerreicht sind?

Es ist an der Zeit für den weltweiten Leib Christi, sich optimaler und effektiver zu koordinieren, denn es erfüllt keinen vernünftigen Zweck, wenn 80 Prozent aller Missionare in 20 Prozent der Länder gesandt werden, während der Rest der Welt nahezu unerreicht bleibt.

Ein einheimischer Missionar kostet zwischen einem Zwanzigstel und einem Fünfzigstel eines westlichen Missionars. Allein indem wir einheimische Missionare finanzieren, anstatt Christen der westlichen Welt als Missionare zu senden, könnten wir den Wirkungsgrad der Weltmission um das Zwanzig- bis Fünfzigfache erhöhen. (Dies bezieht sich nicht auf tatsächliche, individuelle Berufungen Gottes für Christen der westlichen Welt, in Länder der Zweidrittelwelt zu gehen, sondern auf die im Normalfall geltende Strategie.)

Indem wir uns darüber hinaus auf die größten und reifsten Erntefelder dieser Erde konzentrieren werden wir in kürzester Zeit Hunderte Millionen, vielleicht Milliarden Menschen zusätzlich für Jesus gewinnen können. Große und reife Erntefelder finden wir derzeit in Indien, weiten Teilen Asiens, der ehemaligen russischen Förderation und in Afrika südlich der Sahara.

Gleichzeitig zur Konzentration auf die reifsten und größten Erntefelder müssen wir den Fokus der weltweiten Gemeinde in weit stärkerem Maße auf die Evangelisierung unerreichter Volksgruppen richten. 28 Prozent der Weltbevölkerung in mehr als 3.000 Volksgruppen wurde bisher mit dem Evangelium kaum oder überhaupt nicht erreicht, während die rettende Liebe Jesu auch ihnen gilt.

 
 
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